BarCamp Munich
Unconference auf Bajuvarisch
Was kostet Social Media?
Was kostet Social Media?
Was kostet Social Media?
Der Ausgangspunkt dieser Frage waren verschiedene Gespräche auf der Frankfurter Buchmesse, in der Verlagsvertreter zu Social Media gesagt haben, dass sie dafür kein Geld haben. Für mein Verständnis hat Social Media erst einmal nichts mit Geld zu tun. Daher habe ich mir die Frage gestellt, was Social Media eigentlich kostet? Ich habe diese Fragestellung dann in der Barcamp-Session in den Raum geworfen, um herauszufinden, was hinter dem vorgeschobenen Kostenfaktor steckt.
Die folgenden Zeilen ist meine Aufzeichnung und Nachbearbeitung dieser Session.
Was steckt hinter Social Media?
* Marketing
* Dialog
* Kommunikation
Letztlich geht es darum, wie kann ich meine Kunden kostengünstig erreichen?
Aber, ...
* Macht man das nebenbei?
* Ist Twitter Public Relations?
* Sind Rezensionen auf Amazon Social Media?
Sichtweise der Unternehmen
* Arbeitszeit = Geld
* Social Media Policy notwendig
* Bewusstsein ist nicht da, besonders bei großen Unternehmen
Besondere Probleme der Unternehmen
* Prozesse müssen geändert werden
* große Unternehmen in der Kritik
* Was tun, wenn mal was schief geht?
* Es wird schroffer und direkter kommuniziert.
* Know-how-Problem
* Wo gehört Social Media dazu: Vertrieb, Verkauf, Marketing, Werbung, ...
* Monitoring ist Datenschutzrechtlich problematisch
Maßnahmen
* sanft einsteigen
* einfach mal zuzuhören
* öffentliche Wahrnehmung monitoren
* Es muss von der Geschäftsleitung kommen.
* Verantwortung schaffen
* Ansprechpartner definieren
* organisatorisch regeln
* eine Strategie muss her
* Hilfe von außen holen, einführen lassen und dann in das Unternehmen zurückholen.
* Interner nativer Blogger sinnvoll
Vorsicht
* Facebook-Fanpage frist Zeit
* 24h Bereitschaft?
* Komplexität steigt, Youtube, Flickr, ..., viele verschiedene Plattformen
* Rückkanal nicht vergessen, kostet manchmal viel Zeit
* 90-9-1-Regel trifft hier auch zu
* "Man kann das Ding nicht einfach abstellen."
* "Du kommst nicht mehr zurück."
Vorteile und Nutzen
* Feedback von den Endanwender
* Dokumentation im Netz (Support-Foren)
* Support abwickeln
* die Community hilft sich selbst
* Evt. kann man Supportkosten sparen.
* Wiederholte Probleme in einem Blog dokumentieren und darauf verlinken.
* Kunden in das Unternehmen reinschauen lassen.
Fazit
* Konkrete Anforderungen des Unternehmens müssen klar sein und definiert werden.
* Social Media ist kein fertiges Produkt!
* Interne Strukturen und Denkweisen müssen angepasst werden.
* Social-Media-Manager ist sinnvoll
* Vorsicht vor zusätzlichen Problemen, die ein Unternehmen vor dem Einsatz von Social Media nicht hatte.
* Wenn man Social Media richtig machen will, braucht man eine volle Arbeitskraft.
Letzte Änderung von Patrick Schnabel am 17.10.2009 um 23:41
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